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Stadtverkehr Jena: VMT verhindert Sozial-Monatsticket

31.08.2008
Die SPD-Fraktion im Jenaer Stadtrat wollte mit der „Absenkung des Preises für eine Monatsfahrkarte auf 25 Euro (...) den sozial bedürftigen Jenaern mehr Mobilität und damit Lebensqualität ermöglichen.“ (Ostthüringer Zeitung, 26.8.2008)

Für die städtische Verkehrsgesellschaft JeNah wurde dadurch ein Verlust von etwa 300.000 Euro erwartet, den die Stadt ausgleichen sollte. Als Alternative zum Sozial-Monatsticket schlugen die „Bürger für Jena“ vor, den Inhabern des sogenannten „Jenapass“ zwei Freifahrtscheine pro Woche zu bezahlen. Das würde die Kasse der JeNah allerdings mit 950.000 Euro zusätzlich belasten. Die Statistik für 2007 zeigt: „von den rund 5700 Jenapass-Inhabern (1100 davon sind Kinder, für die es keine zusätzlichen Ermäßigungen gibt) wurden (…) verbilligte 6900 Monatskarten, 1100 Wochenkarten und 172 000 Einzelfahrscheine erworben.“ 2005 hatte der Stadtrat Fahrpreisermäßigungen für Jena-Pass-Inhaber beschlossen. Der Verkehrsverbund Mittelthüringen (VMT) hat diese Regelung als „Jenaer Haustarif“ anerkannt. Ab 2009 ist das Abschließen eigener Haustarife der Verbundunternehmen nur noch durch Beschluss aller VMT-Mitglieder (Städte Jena, Weimar, Erfurt, mehrere Landkreise, Deutsche Bahn und Regionalverkehrsunternehmen) möglich.



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