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Ausbau der Mitte-Deutschland-Bahnstrecke zwischen Erfurt und Gera bis 2013

17.11.2008
„Die Mitte-Deutschland-Bahnstrecke zwischen Erfurt und Gera wird auf absehbare Zeit nicht komplett zweigleisig und elektrifiziert.“ Trotz zusätzlichen 50 Millionen Euro im Bundeshaushalt für den Ausbau bleibt der Abschnitt zwischen Papiermühle und Hermsdorf weiterhin eingleisig. „Allerdings sollen die Abschnitte Neue Schenke-Stadtroda und Mellingen-Großschwabhausen ein zweites Gleis bekommen. Damit sollen kürzere und sichere Taktzeiten für den Nahverkehr der Bahn erreicht werden.“ (Südthüringer Zeitung, 22.10.2008)

Nach dem Ausbau, der bis 2013 läuft, sollen Züge durchgängig alle halbe Stunde zwischen Weimar und Gera fahren; zwischen Weimar und Jena dann möglicherweise sogar drei Züge stündlich. Damit einhergehen Verbesserungen an den Jenaer Bahnhöfen Westbahnhof (geplant ist ein direkter Übergang zu Buslinien der Stadt und des Überlandverkehrs) sowie in Göschwitz (geplant ist ein behindertengerechter Ausbau). Besonders bedeutend ist dies, da nach Fertigstellung der ICE-Trasse von Berlin über Erfurt nach Nürnberg die Städte Jena und Saalfeld ihre Fernbahnanschlüsse verlieren, „was eine schnelle Anbindung nach Erfurt nötig macht.“

(Ostthüringer Zeitung, 22.10.2008)



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