Flächendeckender ÖPNV vor dem Aus
Sinkende Bundeszuschüsse für den ÖPNV gefährden die flächendeckende Versorgung im Land
Der Thüringer Landkreistag schlägt Alarm. Die sinkenden Bundeszuschüsse für den ÖPNV gefährden die flächendeckende Versorgung im Land, sagte Referent Thomas Budde der Fahrgastzeitung Omni. Das gelte für Bus und Bahn, insbesondere den Regionalverkehr, ergänzte der Experte.
Die Bundeszuschüsse sinken von jährlich 7,1 Milliarden Euro auf 5,3 Milliarden im Zeitraum 2008 bis 2010. Für Thüringen bedeutet das Kürzungen um 22 bzw. 29 Millionen Euro in den nächsten Jahren. Der Referent des Landkreistages verwies darauf, dass in Thüringen bisher jedes Dorf und jeder Ortsteil insbesondere von Linienbussen angefahren werde. Im Thüringer ÖPNV-Gesetz garantiere das Land, "dass jeder die wichtigen Ziele seiner täglichen Lebensgestaltung unter zumutbaren Bedingungen zu sozialverträglichen Tarifen mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen kann." Für dieses Ziel und die entsprechenden Standards müsse das Land die Landkreise entsprechend finanziell ausstatten.
Nach Einschätzung des Landkreistages habe der ÖPNV in Thüringen seine Strukturen weitgehend optimiert, da könne man kaum noch sparen.
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